So läuft ein typischer Übungsabend

  1. Ankommen

    Wir orientieren uns im Raum und kommen mit einfachen Bewegungen im Körper an.

  2. Öffnen und wahrnehmen

    Qi-Gong-Elemente, Stehen, Bewegung oder Stille schaffen einen gemeinsamen Ausgangspunkt.

  3. Experimentieren

    Wir verändern einzelne Faktoren oder arbeiten mit einer kleinen, vorher vereinbarten Herausforderung. Dann beobachten wir, was sich in Kraft, Bewegung, Gefühl oder Aufmerksamkeit zeigt.

  4. Begegnen

    In freiwilligen Partnerübungen erforschen wir Kontakt, Führung, Vertrauen und Grenzen — manchmal auch mit leichtem Widerstand oder einer milden emotionalen Qualität.

  5. Nachspüren

    Zeit für Integration, Orientierung und einen kurzen Austausch — ohne etwas Persönliches teilen zu müssen.

Häufige Fragen

Brauche ich Vorerfahrung?

Nein. Die Übungen werden angeleitet und können angepasst werden.

Muss ich beweglich oder sportlich sein?

Nein. Es geht nicht um perfekte Formen oder Leistung.

Muss ich andere Menschen berühren?

Nein. Partnerarbeit ist wichtig, aber jede konkrete Berührung ist freiwillig und braucht Zustimmung.

Arbeiten wir auch mit Druck, Widerstand oder Emotionen?

Manche Übungen enthalten eine kleine, vorher vereinbarte Herausforderung — zum Beispiel leichten körperlichen Widerstand oder eine milde emotionale Qualität im Kontakt.

Es gibt keine persönlichen Angriffe, überraschenden Konfrontationen oder verpflichtenden Berührungen. Du kannst die Intensität jederzeit verändern, pausieren oder die Übung beenden.

Muss ich über Persönliches sprechen?

Nein. Du entscheidest selbst, ob und was du teilen möchtest.

Muss ich an Qi glauben?

Nein. Du kannst einfach beobachten, was du tatsächlich wahrnimmst.

Was soll ich mitbringen?

Bequeme Kleidung, etwas zu trinken und — je nach Termin — optional ein Meditationskissen.

Ich habe Fragen zu Zugänglichkeit oder körperlichen Einschränkungen.

Schreib mir vorab. Dann kläre ich ehrlich mit dir, was der konkrete Raum ermöglicht und welche Anpassungen sinnvoll sind.